jdw

joined 3 months ago
[–] jdw@feddit.org 1 points 1 month ago

In der letzten Abstimmmöglichkeit

[–] jdw@feddit.org 2 points 1 month ago (1 children)

Also Holzfällen war jetzt nicht mein Lieblingstext von Bernhard, aber ich fand ihn trotzdem ganz gut. Und anderes von Bernhard (Alte Meister und die Autobiographie) fand ich einfach genial.

[–] jdw@feddit.org 18 points 1 month ago
[–] jdw@feddit.org 2 points 1 month ago

Thank you, I'll check out features! The DefaultFeatures sound like the distinction between configuration for everyone and personal preferences that I was looking for!

[–] jdw@feddit.org 1 points 1 month ago (1 children)

I know about distrobox, but it's also just standard podman containers, right? So the question is what container to use, what to install in the container and what part of that to commit in the .devcontainer directory in git.

For example for LaTeX development I'm using this container image https://islandoftex.gitlab.io/community/projects/docker/. I think starting the container via distrobox instead of podman doesn't change anything about my question?

 

I've recently started to get into containerized development (of LaTeX documents for now) using VSCode with the Dev Containers Extension. While compilation and everything works fine, I'm a bit annoyed by the very barebones shell of my podman container in the integrated terminal. I'm used to zsh with syntax highlighting and autocompletion, I like to use neovim to write my commit messages (even when I'm using VSCode to write my code) and of course I need git and ssh to push to my git forge.

I wonder if it is recommended to

  1. install neovim, zsh, ssh, git inside the dev container using the package manager (apt in this case) and manually write some config files
  2. Specify the installation of those packages in the Containerfile for my dev container and configure the devcontainer.json to mount my host's config files
  3. Use those tools from outside my dev container somehow
  4. Just not use any convenience tools like zsh, neovim, with individual config even, and only install purely functional packages like git and ssh in the container?

Since I'm not a software developer by training (trying to become one right now) I'd be very happy about some best practices or recommendations.

[–] jdw@feddit.org 15 points 3 months ago (4 children)

Dampf? Manchmal hilft es, alle möglichen Kompatibilitätslagen (in den Spiel-Einstellungen, rechtsklick auf das Spiel) auszuprobieren, und mit einer funktioniert es dann.

[–] jdw@feddit.org 5 points 3 months ago (1 children)

Kennst du dort viele Leute? Ich würde gerne auch mal hin, kenne aber privat niemanden, der Interesse an soetwas hätte.

[–] jdw@feddit.org 2 points 3 months ago

Ach, für's erste Jahr sind 7 Bücher doch schon richtig gut. Vielleicht bekommst du im neuen Jahr ja noch etwas mehr Leseroutine :) Bücher lesen bringt jedenfalls richtig viel Gutes für unser Leben, glaube ich.

[–] jdw@feddit.org 2 points 3 months ago* (last edited 3 months ago)

Ja, ich habe auch einige Monate gebraucht und immer mal wieder ein paar Bücher manuell eingepflegt. Wenn man den Dreh mal raus hat, geht es tatsächlich recht schnell, auf den entsprechenden Verlagsseiten die relevanten Infos schnell rauszusuchen und zu übertragen. Aber es ist natürlich ein gewisser Aufwand, für den man Zeit und Lust braucht. Ich würde mich freuen, dich auf Bookwyrm zu begrüßen :)

Ich habe zuerst mal damit angefangen, nur meine aktuellen Lektüren einzutragen. Es ist auch schön, dass man zum Beispiel ausgewähkte Statusaktualisierungen oder Rezensionen, wenn man möchte, einfach auf Mastodon teilen kann.

 

Das Jahr neigt sich dem Ende und auch wenn ich einige Bücher noch nicht abgeschlossen habe, werde ich die auch dieses Jahr nicht mehr zu Ende lesen. Deshalb hier die Liste meiner gelesenen Bücher 2025: Rückblick 2025 auf Bookwyrm

Meine Highlights waren:

  • Rückkehr nach Reims Eine Mischung aus Autobiographie und soziologischem Essay. Der Autor, aus der französischen Arbeiterklasse stammend, ist in die höchste Bildungselite aufgestiegen und ist mittlerweile Professor für Soziologie in Amerika. Er reflektiert darüber, wie ihn seine Verhältnisse zurückgehalten haben (er musste zum Beispiel sein Promotionsvorhaben ursprünglich aufgeben, weil ihm das Geld ausging, aber es gab auch »weichere« Hindernisse), wie er aber auch aufgrund seiner Homosexualität gezwungen war, seinem Milieu zu entfliehen. Er bezieht sich viel auf Bourdieu (dessen Hauptwerk Die feinen Unterschiede ich passenderweise auch dieses Jahr gelesen habe), sowie die autobiographischen Bücher von Annie Ernaux, die weniger essayistisch aufgeladen sind, aber eine ganz ähnliche Lebensgeschichte erzählen. Außerdem geht er der Tragik nach, warum sich Arbeiterklasse und Linke Politik irgendwann in den Achtzigern angefangen haben, voneinander zu entfremden und warum sein Vater und seine Geschwister aufgehört haben, die Kommunistische Partei zu wählen und sich stattdessen dem rechtsradikalen Front National zugewandt haben.
  • Nastjas Tränen Ein unglaublich berührender kleiner Roman über eine junge Ukrainerin, die nach dem Zerfall der Sowjetunion illegal nach Deutschland kam, und hier versucht, ihren Weg zu finden, aber niemals Heimat findet.
  • Die besten Jahre Der zweite Band der Autobiographie von Simone de Beauvoir, den ich durchaus empfehlen würde, unabhängig vom ersten zu lesen, da er für mich persönlich deutlich interessanter und zugänglicher war (den ersten habe ich allerdings auch schon vor einigen Jahren gelesen). Ich habe dieses Buch im Frühjahr vor dem Hintergrund der jungen zweiten Amtszeit von Donald Trump gelesen, als ich bezüglich der fortschreitenden Faschisierung der USA noch nicht so abgestumpft war, wie jetzt. Da das Buch sich ebenfalls während des Abgleitens Europas in den Faschismus und Krieg abspielt, war es für mich ungemein inspirierend, zu lesen, wie Simone de Beauvoir es in dieser Gemängelage (inklusive der Kriegsgefangenschaft ihres Partners Jean Paul Sartre) sich ihre ungemeine Lebensfreude zu bewahren. Das Buch ist voll mit Reiseberichten, von einfachen Wanderausflügen in Frankreich bis zu spontanen längeren Road Trips, unter anderem in die immer weiter in den Faschismus abgleitenden Nachbarländer Deutschland, Spanien und Italien.
[–] jdw@feddit.org 6 points 3 months ago

Ein lustiger, moderner Weihnachtsfilm mit zwei Transgender-Prostituierten in der Hauptrolle ist Tangerine L.A. https://de.wikipedia.org/wiki/Tangerine_L.A.?wprov=sfla1 Das Weihnachtsfest wird zu einem großen Beziehungs-Chaos.

[–] jdw@feddit.org 5 points 3 months ago

Ich habe gerade Fannys Rache https://bookwyrm.social/book/2173174/s/fannys-rache gelesen und habe es verschlungen. Ein historischer Roman, der in der dörflich-jüdischen Umgebung zum Ende des Zarenreiches spielt, inklusive viel jiddischem Lokalkolorit. Gleichzeitig entwickelt sich eine spannende Verfolgungsjagd mit einigen Action-Szenen, die mich von der Erzählstruktur (12 lange Kapitel aus verschiedenen Perspektiven, mal vorausgreifend, mal zurückspringend), ihrem Witz und den teilweise blutigen oder ekligen Szenen bisweilen an einen Tarantino-Film erinnert hat.

[–] jdw@feddit.org 4 points 3 months ago (1 children)

Die alten Sisi-Filme mit Romy Schneider sind tatsächlich recht lustig. Ich habe außerdem gerade die empfehlenswerte Elisabeth-Biografie von Brigitte Hamann gelesen. Auch wenn die Beziehung zwischen Kaiser und Kaiserin in den Filmen komplett an den Haaren herbeigezogen ist, gab es die Personen (Erzherzogin Sophie, Ludovika, die Schwester Nené, Graf Andrassy, usw.) und auch manche Ereignisse (die Kur auf Madeira, die Krönung zur Königin von Ungarn, ...) natürlich wirklich und es ist ganz nett, die Filme mit Hintergrundwissen anzuschauen.

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