Brunning_at_BD20

joined 6 months ago
[–] Brunning_at_BD20@lemmy.dorfrollenspiel.de 5 points 1 day ago (1 children)

Ganz zufällig ja ist dass genau im Bundesland, wo der perfekte Schwiegersohn eh schon mit den Grünen anbandelt … das ist doch nur ein Trick um dem Chef sein Amt zu klauen!

[–] Brunning_at_BD20@lemmy.dorfrollenspiel.de 3 points 1 month ago (1 children)

Das Mini-Spa im Untergeschoss des Aufenthaltsgebäudes für Mitarbeitende war quasi geheim.

Vermutlich wirklich einfach ein ungenutzter Raum, auch wenn ich mich frage, wie der Zustande kam, schließlich stehen nicht Random Gebäude in den Klärwerken.

Die Sauna sei als Sponsoringbeitrag durch externe Firmen bereitgestellt worden.

Hätte ich eher in Süditalien erwartet. Bei allem Anderen wurde ja wohl wirklich zusammen gelegt, wie als sei es eine gute Kaffeemaschine für den Pausenraum.

Ich gehe aber mal davon aus, dass da auch mehr Haftung bestand als, "der Elektroanschluss ist offiziell"

Solange die Abwasserbetriebe Solingen kein Kängurugehege haben, werden wir es wohl nie erfahren.

Sorry, aber was?! Immerhin weiss ich jetzt, egal was ich den Abfluss runterspüle, es wird vermutlich nicht das weirdeste sein, was die Kläranlage so sieht.

[–] Brunning_at_BD20@lemmy.dorfrollenspiel.de 5 points 1 month ago (2 children)

Im Zitierten Artikel wird auf einen anderen verwiesen, zwar ohne Dekopalme, dafür mit:

... einen Kleinzoo mit Emus: Auf einem stillgelegten Klärwerk ausserhalb der Stadt siedelt ERZ (Entsorgung und Recycling Zürich) die straussenähnliche Laufvogelart an, auf Geheiss des Direktors. Ab 2012 kümmern sich dort Mitarbeiter nicht nur ums Abwasser, sondern auch um eine korrekte Tierhaltung.

Und das war nur ein Grund, warum plötzlich Abrechnungen für 15M Franken fehlten! Wenn es jetzt noch einen Fall (in der Schweiz) gäbe, würde ich vorschlagen, Klärspiralen einfach als "Wasserkarusell" umzulabeln.

Zentral ist eher, dass es geheim gehalten wurde, wohl seit Jahren von der Stadträtin, dann wohl auch vom Bürgermeister der zu erst die GPK einberufen hat, statt die Bürger direkt zu informieren. Oder genauer zu sein, dass Beide jetzt als Bürgermeister antreten und dass jetzt gerne nicht diskutieren wollen.

Natürlich, es gibt noch einen rechtlichen Rattenschwanz der daran hängt, aber dass ist für uns beide hoffentlich nur sinnloses Gelaber.

Leider ist noch immer Willis Rezept für den "Montagsaufguss" unbekannt ...

Aber ja, solange alle Mitarbeiter sich duschen nachdem sie ins Klärbecken gefallen sind, ist es sicherlich schön mit den Kollegen sich alle Giftstoffe auszuschwitzen die der "Sponsor" der Saunakabine in die Klärbecken ableitet.

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ich 🧖 🚿 iel (infosec.pub)
submitted 1 month ago* (last edited 1 month ago) by Brunning_at_BD20@lemmy.dorfrollenspiel.de to c/ich_iel@feddit.org
 

Ich zitiere:

Es ist ein wahrlich ungewöhnlicher Ort, um Entspannung zu suchen. In der Kläranlage Bülach ist über zwanzig Jahre lang ein nicht öffentlicher Wellnessbereich für einen «exklusiven Teil» der Mitarbeiter betrieben worden – mit Sauna, Dusche, Badewanne, Fitnessgeräten, Liegestühlen und Deko-Palmen. Pikant daran ist: Das Mini-Spa im Untergeschoss des Aufenthaltsgebäudes für Mitarbeitende war quasi geheim. Wer es eingebaut, bezahlt und unterhalten hat, lässt sich im Nachhinein nicht mehr feststellen.

Laut dem Bericht wurde die Sauna in der Kläranlage um das Jahr 2000 herum eingebaut – durch «Eigenpersonal» und ausserhalb der Arbeitszeiten. Das dafür benötigte Material sowie allfällige Einrichtungen und Reparaturen sollen privat beschafft und bezahlt worden sein. Die Sauna sei als Sponsoringbeitrag durch externe Firmen bereitgestellt worden. Bauprotokolle dazu wurden keine gefunden, jedoch ein Elektroanschluss «Sauna» auf einem Plan. Laut der GPK wusste die damalige Baukommission von der Anlage.

Die Geschäftsprüfungskommission kritisiert in ihrem Bericht, wie Verwaltung und Stadtrat mit der Wellnessanlage umgingen: Sie ist der Meinung, dass die Öffentlichkeit zumindest über die Sauna zu informieren gewesen wäre. Für die Kommission ist es unverständlich, dass die Mitarbeitenden, die von der Sauna wussten, diese als «praktisch integrierten Lohnbestandteil» betrachtet hätten. [...] «Dass es offensichtlich selbstverständlich scheint, dass eine Sauna existiert und dass diese – zu welchen Zeiten auch immer – benutzt werden kann auf Kosten der Steuerzahler und der Anschlussgemeinden, zeugt heutzutage von einem absolut verzerrten Bild über Rechtmässigkeit und von fehlendem Anstand.»