Gestern Abend in einem Stream einen (geb. 1995, glaube ich) von den 00ern schwärmen gehört, was das für ihn für eine tolle Zeit war, mit Freunden zu Blockbuster und PS2 Spiele ausleihen und Billigpizza die trotzdem geil war und allem möglichen...
Musste mich (1997) verkrümeln weil das einfach deprimierend war, zu hören, wie gut andere es hatten. Wenn meine Frau von ihrer lieben Oma erzählt geht es mir ähnlich, nur dass ich mich da natürlich nicht verkrümel.
Diese kindliche Leichtigkeit, den Luxus, das soziale Umfeld, die Bindung zu Großeltern hatte ich halt alles nicht. Ich will ihnen das nicht missgönnen oder madig machen, indem ich ihnen vorjammer, dass mich das traurig macht. Schöne Erinnerungen sind was tolles, und die sollen sie gerne behalten.
Aber das fühlt sich halt an wie "Die anderen Kinder spielen und ich kann nich mitmachen". Meine schönsten Erinnerungen sind vielleicht die letzten zwei Jahre, und selbst die sind durchsetzt von Sorge und Frust. Psychiatrische Behandlung hilft, aber kann mir nicht wiedergeben, was ich nie hatte.
Vielleicht etwas ernst, aber vielleicht fühlt sich ja jemand davon gesehen.