Wenn größere Teile der Bevölkerung nicht lesen könnten, wirke sich das auf die politische Willensbildung aus – „und ganz konkret auf die Fähigkeit, zwischen Fake und Wahrheit zu unterscheiden“.
Das können wir auch jetzt schon nicht. CumEx geht noch voll auf die, die lesen können. Keiner der Parteien, die in den letzten Jahren regiert haben, kann vertraut werden und keine dürfte gewählt werden.
Bereitschaft, sich in Gefühlslagen von Menschen hineinzuversetzen, die vor 100 oder 200 Jahre gelebt haben, sei bei Studenten oft gar nicht mehr vorhanden.
Das können auch die Lesenden nicht. Die Sorge um die Natoosterweiterung bis in die Ukraine wird als russische Propaganda verworfen. Es wird einfach ausgeblendet, dass die USA regelmässig militärisch intervenieren.
Der Artikel selber könnte als Propaganda gesehen werden. Er gibt das Gefühl, sicher zu sein, weil man lesen kann und stellt erst gar nicht die Frage, wie die Bürger mit Videos sich so informieren könnten, dass sie gute Entscheidungen treffen.
5 Downvotes, kein Argument. Lesen ist nicht das Problem, sondern dass das Nachdenken mit Tabus unterbunden werden kann. Russland darf keinen Grund für seinen Angriffskrieg haben. Die Verbindung zur Bedrohung wird gezogen. D.h. die Downvotes bestätigen, dass einige sogar wissen, wie die eigentliche Sachlage ist, können dies aber nicht unwidersprochen stehen lassen.