Ich hör den Sound der Lobbymaschine beim Hochfahren:
Wo es nachweislich keine Alternative für PFAS gebe, müsse es Ausnahmen geben.
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Ich hör den Sound der Lobbymaschine beim Hochfahren:
Wo es nachweislich keine Alternative für PFAS gebe, müsse es Ausnahmen geben.
Wäre ja schon mal ein Anfang, wenn es im privaten Sektor mal wegkäme, wo es gute Alternativen gibt. Echt total bekloppt, wo das Zeug überall zum Einsatz kommt: Einwegpappbecher für Getränke, Zahnseide, Schmiermittel für Fahrräder, Ski usw., Regenkleidung etc.
Ich glaube es gibt schon Industrieprozesse, wo es einfach keine andere Möglichkeit gibt. Ich denke dort lässt sich dann aber auch halbwegs kontrollieren, wie mit diesen Stoffen umgegangen wird, damit nichts oder nur wenig in die Umwelt gelangt. Aber zumindest könnte sich Karl-Heinz dann nicht mehr 20 Dosen zum Imprägnieren des Gehwegs kaufen, die er im Anschluss im Biomüll entsorgt.
so lange es daran gekoppelt ist, dass erstens explizit nach Alternativen für die konkret benannten PFAS-Anwendungsfälle gearbeitet wird und zweitens ein fester, unveränderlicher Stichtag für die finale Ablösung vereinbart wird (der NICHT irgendwie lächerlich weit entfernt ist), könnte ich damit sogar leben.
Das übt dann nämlich nochmal mehr, konkreten Druck aus. Und es schafft Planungssicherheit für Unternehmen, Industrie sowie Forschung und Entwicklung. DAMIT kann man arbeiten.
Was sind denn adäquate Ersatzstoffe für PTFE in Trockenschmierstoffen?
Kommt wahrscheinlich stark aufs Einsatzgebiet an. Bei Fahrrädern würde ich bspw. einfach wieder zu klassischem Kettenöl zurückkehren. Ja, da bleibt ggf. mehr Schmutz kleben, aber der kleine Komfortgewinn steht m.E. in keinem Verhältnis zu den Umweltschäden.
OT: ewigkeitSCHEMIEkalien
Da ist der Beweis, dass es Schemie gesprochen wird /s