Nur folgerichtig, dass die junge Generation dann schon Vorabpauschale (demnächst dann zuzüglich Sozialversicherungsbeiträgen) auf noch nicht mal angefallene Kapitalerträge zählt. Die Rentnerrepublik will schließlich auch was von meiner zukünftigen Rente haben.
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Wir hatten NSU 2.0, wann RAF 2.0?
Was dann sparen bei den Abgaben?
Dass man das Renteneintrittsalter nicht an einem bestimmtes Alter, sondern an die Beitragsjahre koppelt, finde ich gut.
Viele Berufe die mit 16 beginnen sind körperlich abnutzender als Berufe für die man lange studiert. Es macht also Sinn dass man dann auch früher in Rente gehen darf.
Tatsächlich sind intellektuelle Berufe wahrscheinlich am ehesten die, die man auch noch in hohem Alter machen kann. Man muss nur mal schauen, wie z.b. Politiker und Senatsmitglieder historisch gesehen fast immer 60+ waren, auch im römischen Reich. Weil hohes Alter da eben nicht schadet, sondern fördert weil man mehr Erfahrung hat und größeren Abstand vom Alltag und der eigenen emotionalen Verwicklung darin.
Wenn man 50 Euro zu 3% jeden Monat spart, sind das nach 40 Jahren ca. 45.000 Euro... bis 6 stellig also noch ein weiter Weg. Wie immer nur Polemik und mit Millionen aus Insider-Geschäften lässt es sich natürlich auch leicht leben. Da hat man keine Vorsorgeprobleme.
Aktivrente
Viele Pensionisten fallen in ein Loch wenn sie plötzlich nichts mehr zu tun haben und den ganzen Tag zu Hause sitzen. Einen Grund zu haben, 10-20 Stunden pro Woche außer Hause zu sein tut gut.
PSA an die, die tatsächlich derzeit Geld zum Sparen übrig haben: Seid vorsichtig mit praktisch allen konventionellen Möglichkeiten des "Geld sparens". Es wird die nächsten Jahre einen monetären Kollaps geben, der sich irgendwo zwischen 2008er Finanzkrise und der großen Depression der 1930er abspielen wird, vielleicht schlimmer als beides. Das ist in vielen Kreisen bekannt und meines Erachtens der Grund warum Merz euch hier auffordert "zu sparen", weil wie immer er und seine Buddies trotzdem profitieren, wenn alles den Bach runter geht.
Aktien, Fonds, ETFs, sind noch kurzfristig ok und besser als das Geld auf dem Konto liegen zu lassen, und es wird starke Anstiege bei diesen geben, wenn der Kollaps beginnt, was es so aussehen lassen wird, als "erhole sich die Wirtschaft". Aber wenn ihr zu spät aussteigt werdet ihr nichts mehr mit dem Geld anfangen können.
Hütet euch (IMHO) vor teuren Lebensversicherungen, Berufsunfähigkeitsversicherungen und privater Altersvorsorge. Diese werden alle den Bach runter gehen und pleite sein. (IMHO) derzeit komplett rausgeworfenes Geld. Nur kurzfristig liquidierbar sparen.
Investiert statt dessen möglichst frühzeitig in Dinge, je handfester der Wert desto besser und entweder möglichst wertstabil oder langfristig nützlich. Immobilien (haha, leicht gesagt, muss aber nicht Haus oder Wohnung sein, z.B. ein Kleingarten u.Ä.), Edelmetall (nur wenn ihr es sicher(!) aufbewahren könnt), oder Gebrauchsgegenstände von längerem Wert: evtl. ist es Zeit für die super-haltbare Miele Waschmaschine, wenn eure alte kaputt geht, anstatt nochmal billig zu kaufen, Wärmepumpe, Balkonkraftwerk, Fahrrad (hochwertig, wartbar, idealerweise nicht elektrisch), Lastenrad (wenn ihr euch das Auto nicht mehr leisten könnt, nicht schlecht wenn das schon im Keller steht) usw.
(Ok, ja, das ist jetzt hier irgendein Typ der da im Internet glaskugelt, aber guckt euch um, das sind Ökonomen fast aller Lager die das entweder direkt oder zwischen den Zeilen durchblicken lassen. Da kommt etwas und es wird nicht gut sein für die arbeitende Normalbevölkerung)
Immobilien kauft man allerdings selten einfach so aus der Hosentasche. Was sagt deine Glaskugel dann zu Schulden aka Immokrediten?
Naja. Angenommen, da kommt eine Inflation und Geldentwertung, kannst du deinen Kredit mal eben zurückzahlen.
Du musst erstmal einen Kredit kriegen und trotz Inflation noch genug übrig haben, den zurückzubezahlen.