Wenn Berlin schon an regulären Updates scheitert, stellt sich die Frage, wie ein Paradigmenwechsel gelingen soll. Die Strategie sieht vor, dass bis zum Jahr 2032 immerhin 70 Prozent des Software-Stacks am Arbeitsplatz auf Open-Source-Lösungen basieren sollen.
Die Verkacker sind da auch schon Management-Verkacker, garantiert. An der Expertise das umzusetzen mangelt es in Deutschland nicht. Da muss man auch nicht wieder irgendwelche Fraunhofer oder Siemense mit Geld bewerfen, sondern das läuft wenn jede Stadt/Land eine handvoll Leute einstellt die auf die gängigen Wege Deutschland- oder Europaweit kollaborieren wie bei jedem anderen FOSS-Projekt. Ich kenne genug Entwickler, die so einen Job, selbst bei geringerer ÖD-Bezahlung gerne annehmen würden, einfach weil arbeiten in FOSS-Projekten so viel angenehmer ist, als für den Corporate-Overlord. Oder man schließt Verträge mit Entwicklerunternehmen, die eben das für einen machen, wenn man sich nicht traut selbst einzustellen. Man muss halt ein bisschen umdenken und nicht meinen, dass man jetzt halt nur statt der verwanzten MS-Scheiße ein äquivalentes "Open-Source Produkt" des günstigsten Anbieters einkauft, der bei der Ausschreibung gewonnen hat.