this post was submitted on 03 Apr 2026
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Ihr könnt euch von mir aus bitte gerne weiter auf Autobahnen gegenseitig tot rumpeln.
Ich will ein Tempolimit 30 innerorts und 50 oder maximal 70 außerorts. Das würde die Toten unter Fahrradfahrern und Fußgängern drastisch reduzieren. Und da zeigen die Statistiken auch sehr deutlich, dass es wirkt.
Was wir brauchen ist eine Trennung von Autos und Fahrrädern, wie in Holland. Auch mit 70 ist es Wahnsinn, als Fahrradfahrer auf einer schmalen Landstraße überholt zu werden.
30 innerorts trotzdem gerne, wegen des Lärms.
Die machen aber dich unter Umständen mit tot,selbst wenn du dich nie im Leben auf eine Autobahn begibst.
Das hohe Tempo verbraucht nicht nur mehr Energie, es produziert auch viel mehr gefährliche Schadstoffe, wie Stickoxide. Und die verursachen viele Tote - ca. 3000 Verkehrstoten jährlich in Deutschland stehen ca. 11000 Tote durch Luftschadstoffe gegenüber.
Ja, das weiß ich auch. Der Teil meines Kommentars war mehr Frust über die bescheuerte Argumentation von woelkchen als irgendwas sonst.
Mir ist es natürlich nicht egal was auf Autobahnen passiert auch wenn ich maximal einmal alle 10 Jahre auf einer bin. Abgesehen von der Schadstoffbelastung und den CO2-Emmissionen trifft es ja auch selten bei Unfällen nur verstrahlte Raser mit Autobrain, sondern Unschuldige die einfach nur von A nach B kommen wollen, Autos mit Kindern die halt auch nix dafür können, selbst wenn die Eltern die Verursachen wären, usw.
Ich bin zu 70% Fußgänger und die meiste Gefahr geht für mich von Fahrradfahrern und Scooter-Fahrern aus, die rücksichtslos auf Gehwegen langbrettern. Das ist mir mit keinem Auto bislang passiert.
Die Fraktion, für die rote Ampeln und Fahrverbot auf Gehwegen für bestenfalls unverbindliche Empfehlungen sind, brauchen sich gar nicht erst zu Wort zu melden.
Das mag sich für dich so anfühlen, und ich weiß das auch, dass sich viele Fahrradfahrer daneben benehmen. Aber die Verletzungs- und Todesfallstatistiken geben das nicht her. Die Geschwindigkeit und Masse die bei einer Kollision zwischen Fahrradfahrer und Fußgänger im Spiel ist, ist einfach so viel geringer. Außerdem kommt es zwar zu mehr "beinahe Unfällen", weil man einfach näher aneinander ist, aber es passiert sehr selten wirklich etwas, weil Fahrradfahrer mehr Überblick und weniger Road-Rage haben (insofern stimmt auch dein Kommentar mit "rücksichtslos" nicht).
Also, Fußgänger zählen nur dann, wenn sie mindestens krankenhausreif verletzt wurden. Und wenn das nicht so weit kommt, müssen Fußgänger rabiates Verhalten aller Scooter- und Radfahrer dulden. Verstanden.
Nein. Es ist einfach sinnvoll, sich erst um das zu kümmern, was Menschen tötet. Es sterben auch weniger Fußgänger, wenn Autos langsamer fahren.
Also ich werde von Rad- und Scooter-Fahrern regelmäßig vom Gehweg auf die Straße gedrängt. Locker 3x die Woche. Aber ja, die Autofahrer und nicht die rabiaten Radfahrer sind daran Schuld, sollte ich jemals erfasst werden, denn das Leben von Fußgängern ist einfach weniger wert das das von Radfahrern. Wir müssen einfach schlucken, dass die illegal über Fußwege brettern.
Die meisten tödlichen Unfälle passieren übrigens im Haushalt, also jedweden Aufenthalt im Haushalt verbieten. Und sämtliche Fortbewegung, die nicht in von innen gepolsterten Panzern ist.
Das heißt, du möchtest, dass eine schnelle und einfache Verbesserung aufgeschoben wird, weil du einen teureren, schwerer umzusetzenden Ansatz für dringlicher hältst?
Ich glaube die meisten Fahrradfahrer die auf Gehwegen fahren, fahren da, weil sie Angst haben auf der Straße zu fahren und es an den Stellen keine Radwege gibt. Mit Tempo 30 innerorts würden sich diese Fahrradfahrer vielleicht eher auf die Straße trauen.
Wer auf Gehwegen langbrettert, macht das nicht aus Angst. Das ist einfach Rücksichtslosigkeit.