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„Ich bin schwul, nicht queer“: Jens Spahn grenzt sich von Identitätspolitik ab
(www.tagesspiegel.de)
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Ich glaube halt ernsthaft, dass viele "Diskriminierung" einfach nicht verstehen. Die sind echt so auf dem Level "wenn ich nur denke, dass diese Gruppe Menschen Untermenschen sind, dann habe ich ja nicht diskriminiert". Die Logikketten, dass Taten, ohne es auszusprechen, auch diskriminierend sein können, ist da schon zu komplex.
Ich glaube genau das führt auch immer zum klassischen "Ich habe nichts gegen, aber..." Bullshit. Meine Oma fand Nicht-Diskriminierung auch ganz toll, aber ein PoC hätte in ihrem Haus trotzdem nie eine Wohnung bekommen. Aber sie hätte es ja nie so gesagt, ergo hat sie nie jemanden diskriminiert.
Ja, das ganze hat auf jeden viele Schichten an Abstraktion. Die nächste ist dann noch schwerer für viele zu verstehen, also die der strukturellen Diskriminierung. Sogar wenn ich passiv bleibe und nicht aktiv gegen Minderheiten handle, trage ich dennoch zu deren strukturellen Diskriminierung dieser bei.