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„Ich bin schwul, nicht queer“: Jens Spahn grenzt sich von Identitätspolitik ab
(www.tagesspiegel.de)
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Ich bin in erster Linie queer und zweiter schwul, weil ich weiß, dass es keine Selbstverständlichkeit ist, dass ich so leben kann, wie ich will - das wurde politisch hart erkämpft.
Meine Sexualität ist politisch, weil Konserven, christliche Fundamentalisten und Faschos ein Problem damit haben, dass ich Männer liebe, und das war auch bis in die 70er im Strafrecht so verankert. Genauso haben sie ein Problem mit der Identität oder Sexualität von anderen queeren Menschen - seien sie trans, bi, inter oder sonst was, was vom bornierten heteronormativen Ideal abweicht.
Dass diese Kräfte weiterhin darauf hinarbeiten, diese Rechte abzubauen, wo sie schon erkämpft wurden, und weitere Schikanen aufzubauen, sehen wir gerade in den USA. Trans-Menschen bekommen ihre Freiheitsrechte entzogen, werden durch massive juristische Einschrankungen gesellschaftlich ausgegrenzt und können lebensnotwendige medizinische Versorgung nicht mehr wahrnehmen; außerdem wird der Zugang zu HIV-Medikamenten abgebaut, damit Homos wie unter Reagan schön elendig an AIDS verrecken können.
ist deshalb ein selten dämlicher, uninformierter Take.