this post was submitted on 31 Mar 2026
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DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz
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Du hast mich missverstanden. Es gibt bei Schenkungen eine automatische Abfrage der Verwandtschaftsverhältnisse. Wenn der Chef ne Eintragung macht dass eine Aktie für X Monate nicht gehandelt werden darf dann kann die selbe Abfrage laufen und alle Verwandten mit auf Liste aufgenommen werden. Eine Transaktion zwischen den Verwandten ist dafür nicht nötig. Bei Schenkungen ist die Transaktion zwar der Anlass, aber es ist technisch keine notwendige Bedingung um die Verwandtschaft herstellen oder abfragen zu können.
Ja die Lücke bleibt, aber zumindest ist es besser als was wir jetzt haben. Sollten wir nicht wenigstens die minimalen low-hanging-fruits und offensichtlichen Maßnahmen ergreifen? Es ist nicht perfekt, deswegen machen wir lieber gar nichts?
Trump & Kushner würde nicht mehr funktionieren.
Der Chef muss eh jeden involvierten Mitarbeiter ansprechen, die Compliance Powerpoint durchgehen und alle müssen gegenzeichnen dass sie teilgenommen haben. Wenn man das als digitalen Prozess organisiert dann ist die zusätzliche Ausleitung der Anwesenheitsliste zur Bank/Börsenaufsicht/wohin auch immer überhaupt gar kein zusätzlicher Aufwand. Das könnte eine digitale Schnittstelle ohne menschliches Zutun sein.
Angenommen deine Cousine, die du seit zehn Jahren nicht gesprochen hast, ist Abgeordnete in einem Parlament. Oder dein Nachbar, den du kaum kennst, ist in einen wichtigen Entscheidungsprozess involviert.
Sollten dann du und deine gesamte Verwandtschaft und deine gesamte Nachbarschaft keine Finanzgeschäfte mehr machen dürfen? Wie werden diese Personen dann entschädigt für diesen Nachteil?
Das hört ja auch nicht bei Aktien auf. Du kannst alles mögliche Insiderwissen für deine Zwecke nutzen.
Gerade bei denen glaube ich, dass sie a) problemlos ein Konzept finden würden, um das zu verschleiern, wenn sie wollten und b) es ihnen auch völlig egal wäre, wenn das, was sie tun, illegal ist.