this post was submitted on 01 Apr 2026
36 points (100.0% liked)

DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz

5078 readers
467 users here now

Das Sammelbecken auf feddit.org für alle Deutschsprechenden aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein, Luxemburg und die zwei Belgier. Außerdem natürlich alle anderen deutschprechenden Länderteile der Welt.

Für länderspezifische Themen könnt ihr euch in folgenden Communities austauschen:

___

Zusätzliche Regeln aus „Lessons learned":

___

Einsteigertipps für Neue gibt es hier.
___

Eine ausführliche Sidebar mit den Serverregeln usw. findet ihr auf der Startseite von feddit.org

___

founded 2 years ago
MODERATORS
 

Ein breites Bündnis der Klimabewegung kündigt Proteste und Aktionen gegen die Energiepolitik der Bundesregierung an. „Fossile Energien bedrohen unsere Sicherheit“, schreiben Campact, Deutsche Umwelthilfe, Fridays for Future, Germanwatch, GermanZero, Greenpeace und WWF in einem gemeinsamen Aufruf, der der taz exklusiv vorliegt. „Wir sind entsetzt, dass Wirtschaftsministerin Katherina Reiche und Teile der Union den Ausbau der Erneuerbaren Energien ausbremsen wollen.“

Für den 18. April rufen die Verbände und Ak­ti­vis­t*in­nen zu Demonstrationen in Berlin, Hamburg, Köln und München auf.

Am 24. April will Fridays for Future bundesweit protestieren, erstmals auch direkt vor Wahlkreis- und Parteibüros vor allem der Regierungsparteien CDU und SPD.

you are viewing a single comment's thread
view the rest of the comments
[–] aaaaaaaaargh@feddit.org 7 points 3 hours ago (1 children)

Aber das sind laut der gleichen Bundesregierung doch terroristische Vereinigungen, war das nicht so?

[–] HaraldvonBlauzahn@feddit.org 9 points 3 hours ago (1 children)

Wie soll man mit der Tatsache umgehen, dass die Klimapolitik der Regierungen in Anbetracht des Standes der Wissenschaft, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, Millionen von Menschen und Hunderttausenden von eigenen Bürgern das Leben kosten wird?

In Deutschland sterben jetzt schon mehr Menschen in Hitzewellen als im Strassenverkehr.

Und wirtschaftlich ist es ein Irrsinn. Die Industrie hier funktioniert nicht mit ausgetrockneten Flüssen.... Von Landwirtschaft und Preisen für Lebensmittel ganz zu schweigen.

[–] HaraldvonBlauzahn@feddit.org 5 points 3 hours ago* (last edited 3 hours ago) (1 children)

Und ich finde auch das Argument nicht ehrlich, dass ja auch die Emissionen von vielen anderen Ländern zu dem Problem beitragen. Denn:

  • Unsere Emissionen hier sind nicht nur ein Anteil von vielen Menschen in vielen Ländern, sondern jedes zusätzliche Kilo CO2 von jedem Einzelnen von uns belastet acht Milliarden andere Menschen auf dem Planeten
  • Und umgekehrt sind wir als Bewohner der Industriestaaten, und der EU mit 300 Millionen Bürgern Teil einer kleinen, reichen, und einflussreichen Minderheit weltweit , die weit überproportional zum Problem beiträgt und Verantwortung hat
  • Und schließlich ist Deutschland als wirtschaftlich stärkstes und in vielen Aspekten mächtigstes Land der EU, und diese wiederum als der am stärksten demokratische Block der mächtigsten drei ökonomischen Blöcke, sehr wohl einflussreich.

Das ganze Opfernarrariv der rechten Klimazerstörer ist eine Unwahrheit...

[–] CyberEgg@discuss.tchncs.de 1 points 43 minutes ago

Oftmals ist dieses "Aber die anderen"-Argument auch einfach nur Verlagerung von Verantwortung. Wenn Güter in Deutschland und Europa konsumiert werden, werden die produktionsbedingten CO₂-Emissionen ja nicht auf die deutschen oder europäischen Emissionen addiert, sondern den Produktionsländern zugerechnet, selbst wenn sie dort niemals zum Einsatz kommen. Und am Ende der Lebenszeit, wenn die kaputten und "nutzlosen" Reste entsorgt werden, verkauft man sie ins Ausland und die Emissionen der Müllverbrennung werden ggf auch wieder anderen Ländern zugerechnet, aber nicht dem Land, dessen Einwohner dafür aufgrund ihres Konsums verantwortlich sind.