this post was submitted on 28 Feb 2026
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Nordrhein-Westfalen
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Nachrichten und Diskussion über NRW
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Bisschen Mathe:
Genießbar ist das Bier nach 20 Jahren Lagerung sicherlich nicht mehr. Bleibt also der Pfand-Wert.
Das Pfand liegt bei 8 Cent pro Flasche bzw. 15 Cent mit Bügelverschluss.
Angenommen, die Hälfte sind normale Bierflaschen aus Deutschland, ein Viertel hat Bügelverschluss und ein Viertel kein Pfand, dann liegt der Pfand-Ertrag bei 1007,50€.
Wenn es 20 Sekunden dauert, eine Flasche zu öffnen, auszuleeren, und in einen Transportbehälter zu legen, dann braucht man dafür 72 Stunden. Einen Tag (8 Stunden) kann man noch draufrechnen für den Abtransport.
Bei Mindestlohn liegen die Gesamt-Lohnkosten dafür bei 1392€.
Dazu kommen ca. 100€ für die Miete eines 7,5t LKW, und die Entsorgungskosten für das Restglas (ca. 400€).
Also insgesamt ~1900€
Der Netto-Wert der Biersammlung beträgt ca. -900€.
Macht man es selbst an der Steuer vorbei, bekommt man 500€ raus, für 10 Tage Arbeit.
Und das unter der Annahme, dass man das volle Pfand bei Abgabe als Großmenge bekommt.
Wenn man es selber in den Automaten füttern muss, wird's noch spaßiger.
Wenn man da keine Lust drauf hat kann man sich bestimmt mit den örtlichen Pfandjägern absprechen um die Flaschen loszuwerden. Die Geschichte ist schon kurios aber das große Problem sehe ich da nicht.
Die Ideal-Lösung wäre natürlich, auf den eigenen Parkplatz einen Container zu stellen, mit Aufschrift "Zu verschenken. Keine Garantie für Genießbarkeit"
Wäre vermutlich in 2 Tagen alles weg.
Aber das geht ~~leider~~ nicht, wegen STVO, Verbraucherschutz, Jugendschutz, Haftung, etc.