this post was submitted on 12 Feb 2026
22 points (82.4% liked)

DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz

4893 readers
529 users here now

Das Sammelbecken auf feddit.org für alle Deutschsprechenden aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein, Luxemburg und die zwei Belgier. Außerdem natürlich alle anderen deutschprechenden Länderteile der Welt.

Für länderspezifische Themen könnt ihr euch in folgenden Communities austauschen:

___

Zusätzliche Regeln aus „Lessons learned":

___

Einsteigertipps für Neue gibt es hier.
___

Eine ausführliche Sidebar mit den Serverregeln usw. findet ihr auf der Startseite von feddit.org

___

founded 2 years ago
MODERATORS
you are viewing a single comment's thread
view the rest of the comments
[–] JensSpahnpasta@feddit.org 16 points 2 days ago* (last edited 2 days ago) (2 children)

Irgendwie ein merkwürdiger Artikel - nach allem, was man so hört, ist es ja extrem schwer, so eine Diagnose zu bekommen. Und dann sitzen da Leute beim Psychologen mit einem gewissen Leidensdruck und einem konkreten Verdacht, was denn bei ihnen los sein könnte und es wird darauf verwiesen, dass das eine "Selbst- und Wunschdiagnose" sei? Normalerweise haben Menschen ja durchaus einen sehr begründeten Verdacht, wenn sie einen Arzt aufsuchen. Ich geh ja auch nicht einfach so zum Psychologen, um mich mal untersuchen zu lassen und der stellt dann eine schwere Depression fest. Man merkt halt Symptome, fragt vllt. Leute, liest im Internet und stellt dann fest, dass etwas nicht "normal" ist, auch wenn "normal" ein schwieriger Begriff ist.

[–] valentinesmith@lemmy.blahaj.zone 8 points 2 days ago* (last edited 2 days ago)

Ich finde es auch etwas seltsam zuerst zu erwähnen dass es hauptsächlich junge Frauen seien (sowieso statistisch mehr in Therapie und offen dafür). Um dann später zu sagen sie würden auch alles dafür so angeben in Tests, obwohl sich das nicht stützt mit anderen Beschreibungen von ihnen. Wäre halt auch eine klassische Beschreibung von Masking.

Und ich kann dir da nur zustimmen. Ich würde auch nicht grundlos zum Therapeuten gehen. Auch wenn der Artikel sagt, dass man damals „offener“ gefragt hätte, was mit einem los sei. Finde ich den Vorgang etwas absurd heutzutage. Warum sollte höhere mental health visibility nicht dazu führen, dass man vermeintlich passende Diagnosen schon vorher kennenlernt.

Bestimmt wird es Leute geben, die nicht in die Diagnostik passen, aber psychologische Diagnostik ist ja jetzt auch kein in steingemeißeltes Gesetz und wandelt sich ja auch mit der Zeit.

Okay die Komödie, dass in meinem Feed dadrunter gleich der Artikel auftaucht: Adhs bei Erwachsenen übersehen und unterschätzt :D