this post was submitted on 26 Jan 2026
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Eltern & alle anderen Erziehungsberechtigten

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Eine Community über Kinder und was alles wichtig ist, bis sie groß sind.

-Behandelt einander mit Respekt. Akzeptiert, dass jeder seinen eigenen Weg in der Elternschaft finden muss. Ihr kennt die Umstände der anderen Eltern hier nicht - seid also nachsichtig und freundlich. Rassismus, Sexismus und ähnliches Verhalten kann zum Bann führen.

-Werbung (auch für Blogs/YouTube/Instagram/Podcasts) ist in Beiträgen und Kommentaren verboten. Nicht-kommerzielle Empfehlungen sind nach Absprache mit den Mods erlaubt. In Kommentaren können Empfehlungen ausgesprochen werden. Referral bzw. Associate-Links sind verboten.

-Die Community ersetzt keinen Arzt. Tipps und Tricks bei einfachen Problemen sind okay, aber wenn ihr fragt ob ihr einen Kinderarzt aufsuchen sollt, ist die Antwort immer ja.

-Keine Pseudowissenschaft. Die Empfehlung von Homöopathie, Osteopathie und anderen Behandlungsmethoden, deren Wirkung nicht über den Placeboeffekt hinaus geht, hat hier nix zu suchen.

Bannerfoto: Nicola Perscheid

Icon: Emily Daut

founded 2 years ago
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Wie ist das bei euch so? Ich hab mein Business als Papa fast komplett auf Eis gelegt – um meiner Frau (Klassenlehrerin) den Rücken freizuhalten und für unsere Kids da zu sein. Die sind jetzt zwar älter (5./6. Klasse), aber raus aus dem Orga-Wahnsinn komme ich trotzdem nicht.

Das Jahr? Ein einziger Antrags-, Termin- und Krisenmarathon:
Steuererklärung, Hortanträge, Wohngeld, Mieterhöhung, Geburtstage der Kinder planen, Urlaub organisieren, Adventskalender basteln, Weihnachten vorbereiten (Geschenke suchen = was ein Zeitfresser-Monster!), Probleme bei der Familien-IT lösen, im Schrebergarten das Unkraut zum Tor raus jagen, die viel zu kleine Wohnung optimierend umbauen, Fahrräder flicken.

Daneben Alltagskram wie Diskussionen mit den pubertierenden Kids, Konflikte lösen, begrenzte Zockzeit bis zum Letzten verteidigen, Kochen, Putzen, Arzttermine, Hausaufgaben.... und on top noch Zuhörer für all den brandheißen Wahnsinn aus der Schule, den Frau Klassenlehrerin täglich irgendwo loswerden muss ...

Zeit für mich? Fehlanzeige. Buch lesen? Musik machen? Freunde treffen? Einfach nur atmen? Dauerplatt!

Und selbst wenn ich nur einen normalen Job annehmen wollte – keine Chance. Keine Zeit.

Frage an alle Eltern: Wie macht ihr das? Bei den meisten arbeiten doch beide – wie bleibt da Luft zum Leben?

#fedieltern #fedilz @eltern

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[–] D_a_X@feddit.org 7 points 1 day ago* (last edited 1 day ago) (2 children)

Aus eigener Erfahrung: Die Familie nimmt sich so viel Zeit von dir, wie sie nur bekommen kann. Wenn du nicht aktiv Grenzen setzt, wirst du aufgesaugt. Dafür musst du den Leidensdruck aushalten, dass gewisse Dinge eben chaotischer werden (müssen)

Nachtrag: Auch wenn du ihn vielleicht finanziell nicht brauchst, such dir einen Teilzeitjob, der dir guttut.

[–] ranslite@pie.dasneuland.de 5 points 1 day ago (1 children)

Das mit dem Job kann ich bestätigen, meine Frau ist, seit dem sie 3 mal die Woche für ein paar Stunden arbeiten ist, wesentlich ausgeglichener.

[–] jeff@friendica.opensocial.space 2 points 1 day ago (1 children)

@ranslite Ja, das kann ich mir gut vorstellen. Zumindest, wenn der Job einem irgendwie sinnstiftend erscheint. Ich hab hier neulich beim Erledigen von gefühlt unsinnigem Formalkram, der sich dermaßen in die Länge zog, echt eine ziemliche Wut bekommen. Das sind dann Tätigkeiten, die man verpflichtet ist zu tun, aber die einen in all den für einen selbst wichtigen Aufgaben keinen mm weiter bringen.
Und was mir auch ganz gut tut, wenn Aufgaben abgearbeitet werden und der Berg nicht zu groß bleibt.

[–] ranslite@pie.dasneuland.de 3 points 1 day ago

Es geht eher darum mal raus zu kommen und mit anderen Menschen zu sozialisieren.

@D_a_X Ein interessanter Gedanke, dass sich die Familie so viel Zeit nimmt, wie sie bekommen kann. (Ist wie mit Festplatten: Egal wie groß, sie sind immer voll 😉) Das kreiselt bei mir im Kopf gerade ziemlich rum 🤔 Danke für den Anstupser - vielleicht komme ich damit ein Stückchen weiter 🙂

In dem ganzen Wahnsinn jetzt noch einen Job? Hmmm ... ich muss gestehen, wir sind eigentlich immer wieder super froh, wenn Kind plötzlich kurz vorm Losgehen meint, dass es sein Frühstück rückwärts essen möchte, ich einfach sagen kann, ok bleib zu Hause. Ich bin ja eh da ... Das macht es in all diesen Fällen echt entspannt.
Und ob die Kinder morgens etwas früher oder später dran sind, ist letztendlich mir auch egal. Ich habe keinen festen Termin, wo ich irgendwo pünktlich sein muss. Und wenn die Kinder zu spät zur Schule kommen, "gehört" das Problem nicht mir. Ich muss dann nicht noch selbst mit Druck im Bauch die Kinder schimpfend antreiben.

#fedieltern