this post was submitted on 02 Sep 2024
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[–] rustydrd@sh.itjust.works 8 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (1 children)

Die Frage, die ich mir trotzdem stelle: Kann dieser (indirekte) Effekt aufwiegen, dass die CDU mit der Übernahme rechtsextremer Rhetorik die AfD legitimiert und damit (direkt) Wähler:innen in deren Arme getrieben hat?

Und das sind nur die Auswirkungen auf die AfD. Die schädlichen Nebenwirkungen dieses vergifteten Diskurses auf andere demokratische Parteien sind da noch gar nicht eingepreist. Das zu beschreiben mit "die CDU verhindert Schlimmeres" finde ich völlig verkehrt.

Die CDU wären nicht die Ersten, die versucht haben, den faschistischen Tiger zu reiten, indem sie sich als diejenigen präsentieren, die die Faschisten neben sich "klein halten" können, und dabei von ihm gefressen worden sind.

[–] federalreverse@feddit.org 1 points 2 years ago (1 children)

Ich bin mir unsicher, was du mit "aufwiegen" meinst. Für mich ist eine CDU, die die Afd hoffähig und deren Argumentationen mehrheitsfähig macht, immer noch das geringere Übel im Vergleich zur Afd selbst.

[–] rustydrd@sh.itjust.works 2 points 2 years ago* (last edited 2 years ago)

Ich meine das im Sinne von "den Schaden ausgleichen". Der Artikel im OP argumentiert ja, dass die CDU Schlimmeres verhindert habe. Das bezweifle ich, oder zumindest würde ich hinzufügen, dass das die negativen Effekte außer Acht lässt. Ich denke nicht, dass es unterm Strich positiv ist, die Argumentation der AfD mehrheitsfähig gemacht zu haben . Wer rassistische und antidemokratische Positionen vertritt, wählt das Original. Die "Mehrheitsfähigmachung" solcher Positionen als politisches Programm gefährdet unsere demokratische Gesellschaftsordnung als Ganze.